PANCHO

     

PANCHO,

ein ungeliebter Hund von Menschen und auch von Hunden. Im Oktober 2014, keine sechs Monate nach Pinnochio, erreichte mich wieder ein Notruf. Der kleine Pancho ist von einem Hunderudel im spanischen Tierheim angegriffen und verletzt worden. Er sitzt im Mitarbeiter WC und traut sich nicht mehr raus zu kommen. Er hat Todesangst. Bitte räume ihm einen Platz als Pflegehund  ein.

Es folgte wieder ein Familienrat und die Abschätzung, können wir das unserem Epi-Hund Casimir zutrauen.

Ja, wir riskieren es. Hund Nr. 7 kann kommen.

Pancho kam gestresst und verängstigt hier an. Als Jürgen ihn abholte und er ihn so sah, stand für ihn fest, wenn der kleine Kerl hier ins Rudel passt, dann bleibt er auch. Mit dieser Einstellung trafen die Beiden hier ein. Pancho hat vom ersten Augenblick an klar gemacht, das er keinen Stress will und alles akzeptieren wird, wenn er nur ein ruhiges, liebevolles Zuhause bekommt. Diesem Wunsch sind wir Menschen und auch die Hunde gerne nachgekommen. Casimir hat ihm direkt klar gemacht das er der Boss ist und Pancho hat es akzeptiert. Also war es auch klar, dieser Hund bleibt. Es kamen auch nie Anfragen für ihn.

Nun sind es sieben Hunde und ich habe darum gebeten keine Notfälle mehr zu melden. Jetzt sind andere Menschen gefragt. Aber für Pancho bin ich dem Schicksal dankbar. Ein fast perfekter Hund !!!

 

                                    Pancho lernt die Schafe kennen

 

 

 

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